„Deutschland siehst du das nicht…?“ – Geschichte verstehen. Demokratie schützen.

Musikalische Lesung mit Roman Knižka und Opus 45
Über den Untergang der Weimarer Republik (1929-1933)
Die Partnerschaft für Demokratie Lampertheim lädt herzlich zu einer musikalischen Lesung ein. Die Veranstaltung findet am Sonntag, den 25.10.2026 um 18:00 Uhr in der Domkirche Lampertheim statt. Der Einlass beginnt um 17:30 Uhr. Zu erleben ist ein besonderer Abend, der die Herausforderungen und Hoffnungen der Weimarer Zeit lebendig werden lässt – ganz im Sinne von Geschichte verstehen. Demokratie schützen.

Wir blicken auf die letzten Jahre der ersten deutschen Demokratie – geprägt von wirtschaftlichen Krisen, politischer Radikalisierung und dem Zerfall demokratischer Normen. Gleichzeitig war diese Epoche voller kultureller Energie und neuer künstlerischer Impulse.
Roman Knižka liest Texte von Kurt Tucholsky, Erich Kästner und Mascha Kaléko sowie weitere zeitgenössische Stimmen der Weimarer Zeit. Das Bläserquintett OPUS 45 spielt Musik von Hanns Eisler, Kurt Weill und Erwin Schulhoff – ergänzt durch Schlager und Tanzmusik jener Jahre.
Der Abend führt vom Tod Gustav Stresemanns bis zur Machtübernahme Hitlers und stellt die Frage, welche Lehren wir heute aus dem Scheitern der ersten deutschen Demokratie ziehen können. Zusätzlich geht es darum, wie die Menschen in Lampertheim die politischen Umbrüche damals erlebt haben.
Klingt interessant? Dann melde dich an. Kostenlose Tickets gibt es per Online-Reservierung. Sei dabei und denke mit uns über Demokratie, Verantwortung und die Zukunft unserer Gesellschaft nach. Wir freuen uns auf deine Teilnahme.
Durch eine Vollförderung im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie des Landesprogramms „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ ist der Eintritt kostenfrei. Die Stadt Lampertheim hat über das Bundesprogramm die Partnerschaft für Demokratie ins Leben gerufen. Die Regionale Diakonie Südhessen übernimmt als Koordinierungs‑ und Fachstelle die inhaltliche Ausgestaltung und ist Projektträger.